Bernhard
Hassenstein
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Lebensereignisse
| 31.05.1922 |
Geboren in Potsdam
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| 15.08.1931 |
Der Fund von 4 Wolfsmilchschwärmer-Raupen bringt Gewißheit über den künftigen Lebensweg als Zoologe.
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| 1938 |
Erste wissenschaftliche Entdeckung: Die Verdunkelung der vorderen Vorderflügel-Hälfte durch Pigmentierung bei
vielen Wespen-Mimetikern, vorallem bei Schwebfliegen, ist zu verstehen als Nachahmung der durch Faltung
entstehenden Dunkelheit der Flügel sitzender Faltenwespen.
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| 1939 |
Jahresarbeit zum Abitur am humanistischen Gymnasium: "Entwicklungslehre und bildliche Anpassungen."
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| 1940 |
Vom dritten Studiensemester (Göttingen) an Student und wissenschaftlicher Schüler von Erich von Holst.
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| Dez. 1943 |
Im Militärdienst Kennenlernen und Freundschaft mit Werner Reichardt. Plan eines Instituts für Physik und Biologie,
falls wir den Krieg überleben.
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| 1944 |
Durch das Gedicht "Das Wirkungsquant oder: Die Verstärkertheorie"
- ein Beitrag zur damals aktuellen Willensfreiheit-Diskussion - unter Biologen und
Physikern bekannt geworden; handschriftliche Postkarte von Max Planck.
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| 1945 |
Flucht aus der Kriegsgefangenschaft. Rückkehr zu Erich von Holst.
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| 1949 |
Im Rahmen der beginnenden Doktorarbeit Erfindung des Spangenglobus und seine Benennung (engl. Y maze globe).
Entscheidung für den Rüsselkäfer Chlorophanus viridis als Versuchstier. Erstmalige Verwirklichung präziser
quantitativer Messungen der Intensität optomotorischer Reaktionen, auch auf geometrische Interferenzbewegungen
zwischen bewegten Streifenmustern und dem Ommatidienraster.
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| Sommer 1950 |
Entdeckung der Richtungsumkehr der optomotorischen Reaktion bei raumzeitlich abwechselnder Aufeinanderfolge von
Hell- und Dunkelreizen. Deren prinzipielle Unterscheidung von der Richtungsumkehr durch gegenläufige geometrische
Interferenz-Muster-Bewegungen.
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| 30.05. bis 05.06.1950 |
In Wilhelmshaven Miterleben der Entdeckung des Reafferenzprinzips durch Erich von Holst und erster Kontakt
mit Norbert Wieners Konzept der Kybernetik auf der "nullten" Ethologentagung mit Konrad Lorenz, Niko Tinbergen,
Otto Koehler, Gustav Kramer und Wolfgang Metzger.
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| Herbst 1950 |
Erstes Wiedersehen nach dem Krieg mit Werner Reichardt. Beginn der gemeinsamen theoretischen Arbeit zur Deutung
der Meßergebnisse an den optomotorischen Reaktionen von Chlorophanus viridis.
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| Jan. bis März 1951 |
Institutsbesuche in Cambridge, Oxford, London
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| 1951 |
Gleichzeitiges Erscheinen der Dissertation "Ommatidienraster und afferente Bewegungs-Integration" in der
Zeitschrift für vergleichenden Physiologie und des Aufsatzes "Goethes Morphologie als selbstkritische
Wissenschaft und die heutige Gültigkeit ihrer Ergebnisse" im Goethe-Jahrbuch (Weimar).
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| 1951 |
Angebot von Hermann Weber, im neu herauszugebenden Zoologie-Lehrbuch Claus-Grobben-Kühn die Kapitel
Tierphysiologie und Verhalten zu übernehmen; bis 1954 so gut wie fertiggestellt, aber erst 1976 bzw. 1981
in umgearbeiteter Form zum kleineren Teil veröffentlicht.
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| 1951/52 |
Vier Monate in Neapel: Experimenteller Nachweis an zwei Gerneelenarten, daß die Sehschärfe ihrer Augen bei
Dunkeladaptation gleich bleibt, also nicht, wie bis dahin für Superpositionsaugen allgemein angenommen, abnehmen muß.
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| 21.04.1952 |
In der Bewegungs-Perzeptions-Theorie gedanklicher Schritt von der Richtungsumkehr der optomotorischen
Reaktion durch raum-zeitliches Abwechseln von aufeinanderfolgenden Hell- und Dunkelreizen zur "Vorzeichen-Multiplikation"
als Vorgang einer zentralnervösen Datenverarbeitung.
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| 1953-1956 |
Gemeinsam mit Werner Reichardt Ausarbeitung der "Axiomatik" für den "Schluß von Reiz-Reaktions-Funktionen auf
Systemstrukturen", und Anwendung auf die Theorie des Bewegungssehens.
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| August 1953 bis März 1954 |
Brasilien. Erfüllung der Sehnsucht nach Kennenlernen des tropischen Urwalds. Zahlreiche Tierbeobachtungen
und -photos.
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| April 1954 |
Tübingen, Zoologen-Kongreß: Erster Vortrag über das Konzept der Injunktion: Begriffsbestimmung in Gegenstandsfeldern
vom Charakter eines heterogenen Kontinuums.
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| WS 1954/55 |
Erstes tierphysiologisches Großpraktikum in Westdeutschland entworfen und durchgeführt (am Zoophysiologischen
Institut der Universität Tübingen).
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| 1955,1958 |
Großpraktikums-Exkursionen an Institute und Zoologische Gärten in der Schweiz (z.B. zu W.R.Heß und H.Hediger)
und nach England (z.B. zu N. Tinbergen und ins Anti-Locust-Research-Center).
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| 1956 |
Werner Reichardt entwickelt aus der Aussage über die Multiplikation zwischen den Meldungen benachbarter Sehelemente das
Konzept der Korrelationsauswertung als Funktionsprinzip der Bewegungswahrnehmung. Die zuvor experimentell gefundene
Multiplikation ist also selbst der gesuchte Perzeptionsmechanismus für gesehene Bewegung.
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| 1957 |
Die quantitative Messung der Geschwindigkeitsabhängigkeit der optomotorischen Wendetendenz von Chlorophanus, ausgelöst durch
bewegte statistisch unregelmäßige (!) Muster, bestätigt präzise Werner Reichardts aus dem Korrelationsprinzip
abgeleitete qualitative und quantitative theoretische Voraussagen.
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| 1957 |
Mathematische Theorie der Übersetzung von (optomotorischen) Wendetendenzen in die statistischen Werte von erzwungenen
Wahlen zwischen rechts und links (am Spangenglobus).
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| 1957 |
Widerlegung von H.J.Autrums Vorstellung über die Komponentenzerlegung des Elektroretinogramms von Fliegen durch
elektrophysiologische Messungen an der Fliege Sarcophaga, bei deren Augen eine Helligkeits-proportionale und eine dazu
negative Differentialquotient-Komponente durch successives Nachlassen und Erlöschen isoliert im ERG unmittelbar
zu beobachten sind.
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| 1957/58 |
Nach der Habilitation: Vorlesungen "Neuere Forschungen über bekannte einheimische Tiere" und "... über bekannte Tiere
fremder Länder", angelegt auf die Überwindung der Widersprüche zwischen der einseitigen Orientierung am aktuellen
wissenschaftlichen Fortschritt und dem Anliegen des Schulunterrichts und der Lehrerbildung - durch die Synthese dieser
beiden Gesichtspunkte.
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| 01.04.1958 |
Verwirklichung des vor 15 Jahren gemeinsam gefaßten Plans: Begründung der "Forschungsgruppe Kybernetik" am MPI für
Biologie Tübingen gemeinsam mit Werner Reichardt und Hans Wenking.
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| 1958,1959 |
Zehn Meßreihen an Chlorophanus mit speziell entworfenen bewegten Mustern und Reizfolgen
(a) zur quantitativen Bestimmung der funktionellen Konstanten und Dynamik der einzelnen Übertragungsglieder im
Bewegungs-Auswertungs-System (z.B. quadratische Abhängigkeit der Reaktions-Intensität von der Amplitude
der Helligkeitswechsel), und
(b) zur Überprüfung von theoretischen Konsequenzen aus der Funktionsstruktur (z.B. negativer Phase eines
Übertragungselements mit der Charakteristik einer linearen partiellen Differentialgleichung; sowie Reaktion auf
die Bewegung auch von komplizierten bewegten Mustern lediglich entsprechend dem Gehalt an räumlichen
Fourier-Komponenten, unabhängig von deren Phasenlage, und dies auch bei dazu kraß im Widerspruch stehenden
geometrischen Muster-Ähnlichkeiten und -Unterschieden.) Mathematischer Part geleistet von Werner Reichardt und
Deszö Varju.
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| Sept. bis Dez. 1959 |
Aufenthalt in Argentinien, vermittelt durch Josue Nunez: Kybernetik-Vorlesungen (6 Wochenstunden) in
Buenos Aires in spanischer Sprache, sowie Gebirgs- und Urwaldaufenthalte mit vielfältiger Photo-Ausbeute, vor allem
von der dortigen Tier- und Pflanzenwelt.
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| 1960 |
Berufung auf den Lehrstuhl für Zoologie an der Universität Freiburg, Nachfolge Otto Koehlers. Werner Reichardt -
nach Rufen in die USA - wissenschaftliches Mitglied der MPG.
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| 1960ff |
Mit dem zugleich berufenen Hans Mohr: Strukturreform der Institutsorganisation und des Studiums der Biologie in
Freiburg im Sinne einer inhaltlichen und formalen Zusammenführung und gegenseitigen Durchdringung der
Botanik, Zoologie, Humanbiologie und der allgemeinbiologischen Fächer Genetik, Molekularbiologie, Ökologie etc.
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| WS 1960/61 |
Erste Vorlesung "Tierphysiologie" (einschließlich der vegetativen Physiologie).
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| SS 1961 |
Erste Vorlesung "Allgemeine Zoologie" für Biologen und Mediziner, in neuer Form: Aufbau nicht wie bis damals üblich
nach der systematischen Gliederung des Tierreichs, sondern nach Fachgebieten - Tierphysiologie, Cytologie, Histologie,
Systematik, Entwicklungsbiologie, Evolution, Ökologie etc.
"Sonderstunden" über allgemeine Fragen, z.B. Themen wie Vitalismus und Mechanismus oder Kausalprinzip und
Willensfreiheit. Zugeschnitten hauptsächlich auf Medizin-, erst in zweiter Linie auf Biologie-Studenten.
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| 1964,1967 |
Wahl der Fachgebiete für die der Zoologie durch den Wissenschaftsrat neu zugewiesenen Lehrstühle nicht für die
Verstärkung der eigenen Fachrichtung, sondern für die Entwicklungsbiologie (Klaus Sander) und die
Evolutionsforschung/Ökologie (Günther Osche), um die gesamte Zoologie für die Studenten durch gleichrangige
Vertretung der entscheidenden Fächer abzudecken.
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| 1964 |
Aufspüren der bis dahin als verschollen geltenden Briefe Ernst Haeckels an August Weismann und - gemeinsam mit
Georg Uschmann - Erstveröffentlichung des vollständigen Haeckel-Weismann-Briefwechsels.
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| 1965 |
Erstes Erscheinen des für die Höhere Schule und den Studienbeginn gedachten Buches
"Biologische Kybernetik - eine elementare Einführung".
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| 1966 |
Handbuchartikel "Kybernetik und biologische Forschung".
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| 1968 |
Theorie der Datenverarbeitung bei der Überführung der Farbrezeptor-Meldungen beim Farbensehen des Menschen
in die zirkuläre Mannigfaltigkeit der Farb-Empfindungen, den Farbenkreis.
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| 1968 bis 1972 |
Als Mitglied des Wissenschaftsrats beteiligt u.a. an der Konzeption der Einrichtung der "Sonderforschungsbereiche".
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| 1969,1970 |
Prägung und erste Veröffentlichung des Begriffs "Tragling" als Säugetier-Jungentypus (neben
Nesthockern und Nestflüchtern) für solche Jungtiere, die anatomisch und physiologisch dazu veranlagt sind,
von einem Elterntier mit sich getragen zu werden, angewendet auch auf die Interpretation von biologischen
Besonderheiten des menschlichen Säuglings.
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| 1971 |
Während der Kulmination der Studentenproteste und allgemeiner Verhinderung der "großen Vorlesungen":
Organisation, gemeinsam mit Hans Mohr, einer neuen, öffentlichen Ringvorlesungen
"Biologie des Menschen" (alle 2 Jahre), später auch als Buch erschienen.
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| 1972 |
Als einer der Hauptgruppenvorsitzenden, gemeinsam mit Hans Mohr: Organisation und Programmgestaltung des
naturwissenschaftlichen Teils der Jahrestagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
(in München) mit dem Titel "Die Bewältigung des Fortschritts".
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| 1972,1996 |
Datenverarbeitungs-Schema (Funktionsschaltbilder) für den bedingten Reflex und für Lernprozesse,
bedingt durch gute oder widrige Erfahrung, im Dienste der Lösung des Problems: Welcher Funktionszusammenhang
(welcher Lernprozeß) liegt zugrunde, wenn Milieu-Einflüsse zur chronischen Fehlsteuerung
antriebsbedingten Verhaltens führen? Ausgearbeitetes Beispiel: Psychogen bedingte Enuresis.
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| 1973 |
Erscheinen des Buches "Verhaltensbiologie des Kindes", verfaßt in Zusammenarbeit mit Helma Hassenstein.
Inhalt: Normalentwicklung und pathologisches Verhalten des Kindes, Verhaltensbiologie und -pathologie der
Tiere, sowie sozialpädagogische, sozialpolitische und juristische Folgerungen und Forderungen.
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| 1973/74 |
Offener Konflikt mit dem Bonner Familienministerium über die Einführung und Ausführung des
Projekts "Tagesmütter".
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| 1974-1981 |
Vorsitz der Kommission "Anwalt des Kindes" des Kultus-Ministeriums Baden-Württemberg mit dem Auftrat,
Leitlinien einer Schulreform unter der Berücksichtigung der "Gesamtpersönlichkeit des Kindes"
zu erarbeiten. 75 Empfehlungen.
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| 1975 |
Beteiligt an der Konzeption des baden-württembergischen Projekts (später: Programms)
"Mutter und Kind - eine Hilfe für die alleinerziehende Mutter und ihr Kind", begründet durch
Helma Hassenstein.
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| 1976, 1981 |
Erstdruck der Kapitel "Verhalten" und "Ordnungsleistungen des Zentralnervensystems" im
Springer-Lehrbuch Biologie (Hrsg. Czihak, Langer, Ziegler).
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| 1982 |
Klärung der mathematisch-logischen Beziehungen zwischen Erbgut, Umwelteinfluß und gemessenem IQ;
Korrektur der bisher üblichen, mathematisch fehlerhaften Herleitung der Erbgut- und Umweltanteile
am IQ aus Messungen an erbgleichen Zwillingen.
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| 1988 |
Erscheinen des Buches "Klugheit", in der Taschenbuchausgabe 1992 mit dem Untertitel "Zur Natur unserer
geistigen Fähigkeiten".
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| Seit 1991 |
Arbeit am Buch über die Frage, wie in der lebenden Natur, vor allem in der Verhaltenssteuerung,
biologische Funktionen durch mathematische Funktionen der Datenverarbeitung verwirklicht werden:
Eine Synthese und geistige Durchdringung der Forschungsergebnisse vor allem von Erich von Holst,
meiner selbst und meiner wissenschaftlichen Schüler.
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| 1995 |
Das "Deutsche Museum Bonn - Forschung und Technik in Deutschland nach 1945" zeigt als Exponat
unter dem Titel "Spangenglobus und Korrelationsauswertung" die Versuchsanordnung zum Studium des
Bewegungssehens von Chlorphanus viridis aus den 50er Jahren.
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